Fesseln

2 Gedanken zu “Fesseln”

    1. Liebe Bertha,

      ich habe SHADES OF GREY noch nicht gelesen, obwohl ich das Vergnügen hatte, neben einer Frau im Zug zu sitzen, die sich den Lesefreuden hingab, eine gute Stunde lang – ohne meinerseits zu wissen, um welchen Stoff und um welche Ausgabe es sich handelte.

      Die Befreiung der Frau, ich weiß, solange der Herr (oder eine männlich aspektierte Frau) der DOM ist und die Frau die Sklavin, mögen Spiele von de Sade oder Pauline Réage scheinbar unendliche Lust bereiten. Ich ahne darum, und deswegen erscheint es schwer, sich aus diesem Rollenspiel zu befreien. Ich würde an deiner Stelle den inneren Kräften vertrauen, wenn du dir eine Wandlung im Leben wünscht.

      Freiheit ist das Höchste, was uns Menschen innewohnt. Deswegen können wir uns als erwachsene Menschen nur auf einer gleichberechtigten Ebene treffen – ohne jegliche Erniedrigung, ohne Schmerzen absichtlich zu bereiten, hinzunehmen oder sie sogar zu wünschen. Vielleicht lernst du zu meditieren, schreibst über deine inneren Prozesse, oder malst deine Gefühlswelt.

      Selbst in schwierigen Situationen gibt es die Möglichkeit, sich selbst zu befreien. Ich habe es gelernt, meinen inneren Beobachter wahrzunehmen, und was genauso wichtig ist, mich nicht mit Situationen zu identifizieren. So habe ich meinen ärgsten Süchte – Alkohol und Zigaretten – en passant überwunden. Lerne deine (spirituelle) Vision kennen, dann bewegst du dich und dein Leben.

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