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	<description>In Liebe ehrlich schreiben.</description>
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		<title>Satjam</title>
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		<title>Rollentausch</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 21:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burcado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andros Maulwurf]]></category>
		<category><![CDATA[LSD]]></category>
		<category><![CDATA[Marihuana]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Trauma]]></category>

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		<description><![CDATA[Bjoerc hatte am 13. Januar seinen Wecker auf eine Stunde früher als üblich eingestellt, denn er hatte eine Überraschung für &#8230;<p><a href="http://satjam.wordpress.com/2012/02/22/rollentausch/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6296&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/obeseny.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6298" title="Obeseny" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/obeseny.jpg?w=181&#038;h=300" alt="" width="181" height="300" /></a>Bjoerc hatte am 13. Januar seinen Wecker auf eine Stunde früher als üblich eingestellt, denn er hatte eine Überraschung für den Monsterclub der Gorgonauten vorbereitet. Seit geraumer Zeit war das Fahrstuhlfahren im neuen Anbau für Schüler verboten. Da Bjoerc einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hatte, verfügte er über die Einführung des gleichen Unrechts für Alle, bastelte vier Schilder, die mitteilten, daß der Fahrstuhl außer Betrieb sei und freute sich nach zehn Jahren wieder auf die Schule, um einen Streich durchzuführen, der in die Altersklasse der zwölf oder dreizehnjährigen gepasst hätte.</p>
<p>Die Durchführung der Aktion widerspiegelte Bjoercs Leben; er war seit der neunten Klasse zum Einzelgänger geworden, nachdem zwei eifersüchtige Mitschüler auf die Idee gekommen waren, ihm öffentlich Klassenkeile zu verabreichen. Die Schilder hatte er rasch an den Fahrstuhltüren angebracht, den Fahrstuhl im obersten Stockwerk festgesetzt und erfreute sich an den Verhaltensweisen der Gorgonauten, die recht unterschiedlich ausfielen, vom schnellen Begreifen bis zum Ignorieren des Schildes, was dann wiederum zu verunsichertem Kopfschütteln einer Gorgonautin führte. Obwohl Bjoerc seinen Spaß hatte, war er traurig, daß er alleiniger Nutznießer des Streichs war.</p>
<p><span id="more-6296"></span></p>
<p style="text-align:center;">***</p>
<p>Ein paar Stunden danach stand er an einem Verkehrsschild, als Janneke in ihrem Hippiemantel lächelnd auf ihn zu kam. Janneke dachte unwillkürlich an das Bild der Andromeda, als sie Bjoerc wahrnahm; von ihrem Gefühl her benahm er sich wie ein Gefangener einer großen Macht, die ihn vielleicht töten würde, bekäme er keine Unterstützung. Bjoerc mochte zwei oder drei Jahre älter sein als sie, körperlich jedenfalls; genau wußte Janneke es nicht, weil er nicht gerne darüber sprach, wie oft er eine Klasse wiederholen mußte.</p>
<p>Obwohl Bjoerc aussah wie eine Skulptur der Angst, fühlte sie, daß ihre Frage nach Marihuana und LSD sie beide weiterbringen würde. Ob sie in der Lage war, mit ihrer Frage Qualitäten eines Perseus zu entwickeln, vermochte sie nicht zu sagen, doch irgendwie &#8211; das sagte ihre Intuition &#8211; würde eine Frage zur richtigen Zeit einen Denkprozeß auslösen.</p>
<p>Eine Begrüßung zwischen den beiden entfiel, denn sie hatten für einen kurzen Moment nebeneinander gesessen, bevor sie Physikunterricht hatte, justemang vor der ersten Stunde auf einem warmen Heizkörper; Janneke hatte sich zwar gewundert, warum Bjoerc vor Freude gluckste, wenn ein Gorgonaut die Treppe hochging anstelle den Fahrstuhl zu nehmen, aber auch sie fand es lustig, weil es anders war als sonst.</p>
<p>„Kannst du mir etwas über Shit erzählen?“</p>
<p>Bjoerc nickte.</p>
<p>„Jetzt?“</p>
<p>„Warum nicht? Mein Bus fährt in fünf Minuten, reicht aus, vielleicht.“</p>
<p>„Und? Hast du schon mal?“</p>
<p>Bjoerc nickte wieder und überlegte, ob er Janneke eingestehen sollte, daß er Angst vor der Droge hatte; es war sicher für ihn, Bier zu trinken – und weil er Angst vor Gefängnisstrafen hatte, besorgte er sich niemals alleine Shit, sondern überließ das Kaufen Freunden, mit der Folge, daß er nur manchmal kiffte.</p>
<p>„Wenn ich Shit rauche, gibt es bei mir nur eine Wirkung. Ich höre Musik intensiver, die Zeit spreizt sich, so daß ich glaube, jeden Ton einzeln hören zu können, ohne die Klangcollage auszublenden. Aber ich tue es nur gelegentlich, ein oder zwei Mal im Monat. Ich habe Angst, träge zu werden, nichts mehr auf die Reihe zu bekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, angekifft eine Klassenarbeit zu schreiben.“</p>
<p>Janneke überspielte ihre Verlegenheit, indem sie die nächste Frage stellte. „Und LSD?“</p>
<p>„Ich habe es nie ausprobiert. Ich glaube, es ist eine Möglichkeit, wenn du dafür geschaffen bist, wenn es zu dir paßt und wenn du der richtige Typ bist.“</p>
<p>Bjoerc spürte, wie lehrerhaft seine Antwort war, weil er seine Aussage nicht mit seiner eigenen Erfahrung untermauern konnte. Janneke blieb still und schaute ihm in die Augen.</p>
<p>„Es gibt eben gute und schlechte Trips &#8211; es kommt darauf an; du mußt selbst herausfinden, ob es für dich gefährlich ist. Für mich wäre es das Allerschlimmste. Ein Horrortrip, aus dem ich nicht aussteigen kann, das wäre nichts für mich. Und ich habe keinen Ort, wo ich es tun kann. Du brauchst eben viel Zeit dafür, mit allem vielleicht einen ganzen Tag und eine Nacht zum Ausschlafen. Das ist bei mir nicht drin. Und du brauchst jemanden, dem du absolut vertrauen kannst und der Erfahrung hat.“</p>
<p>In diesem Moment kam der Bus und Bjoerc war froh, nicht genauer erläutern zu müssen, warum er nie in seinem Leben LSD nehmen würde. Auch wenn er das eigentlich vorher schon wußte, Jannekes Fragen hatten ihn sicher gemacht. Für immer.</p>
<p>Es war Bjoercs Vater gewesen, der alle Voraussetzungen geschaffen hatte, daß Bjoerc Angst vor einem <em>Bad Trip</em> hatte. Bjoerc ahnte es mehr, denn die traumatischen Ereignisse in seinem Elternhaus hatte er schon lange vergessen. Und auch die Traumatisierung, die er durch seine Mitschüler erfahren hatte. Daß jeder Tag für ihn Horror war, sowohl im Elternhaus als auch im Gefängnis der Gorgonauten, hatte er nicht bedacht – so stark arbeiteten seine Verdrängungsmechanismen.</p>
<p>Als Janneke allein im Treppenhaus von der Wohnung <em>Nummer 7</em> war, ein selbstorganisierter Treffpunkt von Schülern, fühlte sie ihre eigene Wahrheit. Sie mußte sich nicht entscheiden, für oder gegen Drogen. Ihr ganzes Sein sagte ihr die Antwort. „Ich kann sehen, ich kann fühlen, ich kann riechen und tasten und tanzen. Ich kann ohne Drogen in die Ewigkeit eintauchen, ich bin phantasievoll und ich kann integrieren. Ich bin erfahren, um Erfahrungen machen zu können. Ich habe den Zugang zum spirituellen Wissen.“</p>
<p>Janneke fühlte sich wieder wie eine junge Göttin. Sie ging am Klavier vorbei, und sah, wie Bjoerc ihr nachdenklich zu winkte und grüßte mit einem Peacezeichen zurück.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/obeseny.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6298" title="Obeseny" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/obeseny.jpg?w=90&#038;h=150" alt="" width="90" height="150" /></a><em>Oběšený</em></p>
<p style="text-align:center;">Bohumil Kubišta</p>
<p style="text-align:center;">* 21. August 1884 in Vlčkovice; † 27. November 1918 in Prag</p>
<p style="text-align:center;">CommonSense &#8211; Wikipedia</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/satjam.wordpress.com/6296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/satjam.wordpress.com/6296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/satjam.wordpress.com/6296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/satjam.wordpress.com/6296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/satjam.wordpress.com/6296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/satjam.wordpress.com/6296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/satjam.wordpress.com/6296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/satjam.wordpress.com/6296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/satjam.wordpress.com/6296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/satjam.wordpress.com/6296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/satjam.wordpress.com/6296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/satjam.wordpress.com/6296/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/satjam.wordpress.com/6296/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/satjam.wordpress.com/6296/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6296&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Jeg Elsker Dig</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 19:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burcado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hommage für EG]]></category>

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	</item>
		<item>
		<title>Zwei Wirklichkeiten?</title>
		<link>http://satjam.wordpress.com/2012/02/21/zwei-wirklichkeiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:31:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burcado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, daß wäre mir viel zu einfach; und ehrlich gesagt, hat mir mein Leben erzählt, daß es immer viele Möglichkeiten &#8230;<p><a href="http://satjam.wordpress.com/2012/02/21/zwei-wirklichkeiten/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6286&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/flammarion_with_caption.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6288" title="Flammarion_with_caption" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/flammarion_with_caption.jpg?w=300&#038;h=271" alt="" width="300" height="271" /></a>Nein, daß wäre mir viel zu einfach; und ehrlich gesagt, hat mir mein Leben erzählt, daß es immer viele Möglichkeiten gibt &#8211; Ebenen der Möglichkeiten und Perspektiven von Lösungswegen und Visionen.</p>
<p>Das Leben auf Mutter Erde und Vater Himmel ist die Grundlage für meine erste Wirklichkeit, das gesellschaftliche Umgehen mit dem Leben die zweite, mein Leben die dritte, mein Erkennen von Wirklichkeiten die vierte, die Kommunikation mit spirituellen Dimensionen die fünfte, das Erleben von Drogen und Rausch &#8211; oder Trance &#8211; die sechste und das sexuelle Leben die siebte Wirklichkeit.</p>
<p>Ich glaube, ich könnte meine Sichtweise von Wirklichkeiten immer erweitern, wenn es für mein Lebensgefühl wichtig ist.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/flammarion_with_caption.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6288" title="Flammarion_with_caption" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/flammarion_with_caption.jpg?w=150&#038;h=135" alt="" width="150" height="135" /></a><em>Woodcut with caption</em></p>
<p style="text-align:center;">1888</p>
<p style="text-align:center;">Camille Flammarion</p>
<p style="text-align:center;">CommonSense &#8211; Wikipedia</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/satjam.wordpress.com/6286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/satjam.wordpress.com/6286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/satjam.wordpress.com/6286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/satjam.wordpress.com/6286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/satjam.wordpress.com/6286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/satjam.wordpress.com/6286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/satjam.wordpress.com/6286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/satjam.wordpress.com/6286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/satjam.wordpress.com/6286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/satjam.wordpress.com/6286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/satjam.wordpress.com/6286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/satjam.wordpress.com/6286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/satjam.wordpress.com/6286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/satjam.wordpress.com/6286/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6286&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Psychonautin</title>
		<link>http://satjam.wordpress.com/2012/02/21/die-psychonautin/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burcado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andros Maulwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Jefferson Airplane]]></category>
		<category><![CDATA[LSD]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>

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		<description><![CDATA[Als am 8. Januar 1972 die Weihnachtsferien nach fast drei Wochen endeten, war Janneke immer noch nicht entschlossen, sich für &#8230;<p><a href="http://satjam.wordpress.com/2012/02/21/die-psychonautin/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6269&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/hipp.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6274" title="Hipp" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/hipp.jpg?w=210&#038;h=300" alt="" width="210" height="300" /></a>Als am 8. Januar 1972 die Weihnachtsferien nach fast drei Wochen endeten, war Janneke immer noch nicht entschlossen, sich für oder gegen LSD zu entscheiden. Janneke, die aussah wie eine Tochter von John Lennon und Yoko Ono &#8211; und sich auch so kleidete -, fühlte sich wie eine junge Göttin, die am liebsten mit vielen Freunden in einem Schloß wohnen würde. Die Schule hatte seit ein paar Tagen wieder begonnen, und parallel zu ihren eigenen Wünschen und Fragen mußte sie ein Drogenreferat vorbereiten.</p>
<p>Am Morgen des 13. Januars wachte sie recht früh auf, zündete vier dunkelrote Kerzen an und meditierte im Bademantel vor einem großen goldumfaßten Spiegel. Mittlerweile hatte sie schon recht viel über LSD in Erfahrung gebracht; Janneke wußte um das Wesentliche Bescheid, weitaus mehr als ihre Mitschüler und wahrscheinlich war sie eine Expertin auf diesem Gebiet, rein theoretisch, auch wenn sie noch Schülerin der zehnten Klasse war. Wenn sie sich für einen Trip entscheiden würde, so sollte es an einem ruhigen abgeschiedenen Ort ohne Motorengeräusch sein, sie wollte sich nicht von Autos, Mofas oder Motorrädern stören lassen, erst recht nicht von dem Lärm der Kriegerkaste auf dem nahegelegenen Flugplatz.</p>
<p><span id="more-6269"></span></p>
<p>Die Zeit vor dem Spiegel reichte aus, um Janneke nach Langeoog zu entführen. Langeoog war ihr seit der Kindheit vertraut, ein Großteil ihrer Lebenszeit vor der Schule und später in den Ferien hatte sie bei den mütterlichen Eltern verbracht. Janneke malte sich aus, ein Wochenende mit einem erfahrenen Freund auf der Insel zu verbringen, irgendwann in den kommenden Pfingstferien; die Großeltern würde sie bitten, aufs Festland zu kommen, während sie alleine mit einer Freundin Zeit benötigen würde, ein aufwendiges Referat für die Schule vorzubereiten. Es würde keine Probleme geben, den Plan zu verwirklichen; die Oma und der Opa würden alles tun, um ihre Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen.</p>
<p>Alles, was fehlte, war ein Freund, dem sie vertrauen würde und der mutig genug war, mit ihr eine äußerst sinnliche Erfahrung zu machen, einer, der in der Lage war, sie zu lieben und sie sicher zu begleiten, am besten jemand, der selbst LSD genommen und keine Angst vor ihrem Alter hatte. Janneke hatte Lust auf Alles, Janneke liebte ihre Lust auf unendliche Lust und Janneke wollte zärtliche Ferien. „So soll es sein,“ bekräftigte sie noch einmal ihren Wunsch vor ihrem Spiegelbild, dann schaltete sie die Stereoanlage an, wählte eine Lautstärke, die ihre Eltern nicht stören würde und tanzte zu ihrer neuen <em>Jefferson Airplane Takes Off LP</em>.</p>
<p><em>„It&#8217;s no secret,“</em> sang Janneke, während sie mit ihrem imaginierten Freund die Dünen rauf und runter sprang, im Morgen nach der ersten Nacht das erste Frühstück machte und zum Wald wandern würde, Hand in Hand mit dem noch Unbekannten. <em>„Cause I love, yes I love you,“</em> würde sie singen wie jetzt, nur dann wirklich, mit einem echten Gefühl, was immer das auch sein mochte, ein echtes Liebesgefühl. Keiner hatte ihr etwas über Gefühle beigebracht, aber Janneke fühlte intuitiv heraus, ob jemand echt war oder nicht; Janneke vertraute ihren Gefühlen. Wenn auch nicht jeder wußte, wie sie fühlte, sie selbst war sich ihrer Gefühle sicher, ihrer Wahrnehmung über sich selbst, über andere, konfrontativ und im Miteinander; Janneke vertraute sich selbst. Das Einzige, was fehlte, war der Märchenprinz.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/hipp.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6274" title="Hipp" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/hipp.jpg?w=105&#038;h=150" alt="" width="105" height="150" /></a>вашего изображения</p>
<p style="text-align:center;">Частная коллекция</p>
<p style="text-align:center;">CommonSense &#8211; Wikipedia</p>
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			<media:title type="html">Hipp</media:title>
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	</item>
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		<title>Sanfte Unruhe</title>
		<link>http://satjam.wordpress.com/2012/02/20/sanfte-unruhe/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 13:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burcado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Writing]]></category>
		<category><![CDATA[Dädalus]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neuer Schreibzyklus &#8211; Andros Maulwurf - hat vor einer Woche begonnen; das Thema scheint seit ein paar Jahren wiederzukehren und &#8230;<p><a href="http://satjam.wordpress.com/2012/02/20/sanfte-unruhe/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6257&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/629px-draper_herbert_james_mourning_for_icarus.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6260" title="629px-Draper_Herbert_James_Mourning_for_Icarus" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/629px-draper_herbert_james_mourning_for_icarus.jpg?w=245&#038;h=300" alt="" width="245" height="300" /></a>Ein neuer Schreibzyklus &#8211; Andros Maulwurf - hat vor einer Woche begonnen; das Thema scheint seit ein paar Jahren wiederzukehren und nimmt immer wieder neue Formen an. Im Herzen das Herzensthema, lieben zu können, erreichen zu wollen, kommunizieren ermöglichen und erfreuen zu wollen – über die Schatten des Faktischen in das Licht des Unfassbaren hinein.</p>
<p>Dädalus, der Künstler, sich seelisch unsterblich ahnend, jedoch als Mensch um das Einfache wissend, bei jedem Thema wieder um sich ringend, nicht wissend, was kreiert werden will, nicht wissend, ob die schöpferischen Kräfte das Neue erschaffen wollen – und können. Sich selbst überraschend? Wohl weniger, doch auch. Eher sich dem Inneren hingebend, dem Thema intuitiv auf der Spur, verbunden sein mit Seelenfreunden, und offen für Lösungen, für den Weg, für das Fragende, für das Erkennende, für die Dankbarkeit &#8211; und dann die Wohltat auf dem Heiligen Berg der indianischen Freunde, den neuen Rundblick genießend, wenn das Werk in Form geschrieben sein wird.</p>
<p><span id="more-6257"></span></p>
<p>Der neue Zyklus verlangt ein neue Form des Schreibens; das Gebären des Themas als Gesamtes und das Hervorbringen von Kurzgeschichten, die das Gesamte umfassen, beleuchten, erwärmen, durchzeichnen, den Leser (und die Leserin) locken, verführen und nähren wollend.</p>
<p>In der Vergangenheit bedeutete zyklisches Schreiben das Erspüren des Themas, tägliches, intuitives und fortgesetztes Schreiben, fast rhythmisch, eingebettet in die Atmosphäre eines leichten Etwas, schon real zwar, aber mehr transzendiertes Wissen, aufgeschlossen mit einer gewissen Ambivalenz zum Abgeschlossenen. Idealisierende Erfahrung, erfahrenes Ideal eines mentalen und emotionalen Prozesses, oft mehr literarisch als realistisch, erwünschte Fiktion eines spirituellen Prozesses im Werden.</p>
<p>Jetzt eine Spreizung der Themen innerhalb des Gesamtgeschehens. Die Vision des gesamten Zyklus ist vorhanden, jedoch fragmentarisch. Jede Geschichte will ertastet und ausgelotet werden, journalistisch anmutende Recherchen, Projektarbeit, Traumarbeit, innere Verdichtung, solange innerhalb eines Teilabschnitts, bis das Innere gereift ist, solange, bis es erfühlbar ist, das „Es“ gewachsen und gereift ist, solange, bis die neuen Wehen für die nächste Kurzgeschichte erahnbar sind. Also nicht mehr tägliches Schreiben, sondern von Moment zu Moment, von einem Thema zum nächsten Thema, verbunden jeweils mit einem Aspekt, der sich zeigen möchte, der erschaut werden möchte – in Ruhe, in Liebe, verbunden mit Musik und der Gegenwart von Freunden und Vertrautem, eingebettet in ein unruhiges Zeitgeschehen.</p>
<p>Kaum ist ein Geschichte geschrieben worden, so war es in den anderen Jahren, so wollte nach einer kurzen Nacht am nächsten Tag die nächste Geschichte geschrieben werden. Nun erfüllt mich die erste Geschichte, hält mich fest und will festgehalten werden, erneut erfühlt, liebevoll angenommen, um sich dann freizugeben und den Schreibenden in dem Ensemble der Möglichkeiten sanft wachsen zu lassen, begleitet von einer inneren Unruhe, eine Zeitreise zu unternehmen, die in sich schon viele Reisen beinhaltet.</p>
<p>Es ist die Liebe zum Ganzen, es ist ein Ruf des Inneren und es ist ein zärtliches Verbundensein mit all den Menschen auf dem Weg. Was ich früher niemals für möglich gehalten hätte – Kunst ist Arbeit. Eine Arbeit, die äußerst vielschichtig ist, die vierundzwanzig Stunden gestaltet, ohne immer im direkten Fokus des Handelns und des Denkens liegt, jedoch eigentlich permanent präsent ist. <em>It&#8217;s no secret,</em> ein wundersames Stück der ersten <em>Jefferson Airplane LP</em>, ist in meinen Ohren, und erklärt mir den Grund meines Schreibens.</p>
<p>Ohne allzu trivial sein zu wollen, ist der Hauptgrund die ewige Sehnsucht nach Liebe; lieben zu wollen, lieben zu können und auch, um geliebt zu werden. In der geheimnisvollen spirituellen Tiefe der Wunsch, uns alle bereichern zu können, dem Ideal von bedingungsloser Liebe ein Stück des Weges entgegenzugehen.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/629px-draper_herbert_james_mourning_for_icarus.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6260" title="629px-Draper_Herbert_James_Mourning_for_Icarus" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/629px-draper_herbert_james_mourning_for_icarus.jpg?w=122&#038;h=150" alt="" width="122" height="150" /></a><em>Lament for Icarus</em></p>
<p style="text-align:center;">1898</p>
<p style="text-align:center;">Herbert James Draper</p>
<p style="text-align:center;">CommonSense &#8211; Wikipedia</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/satjam.wordpress.com/6257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/satjam.wordpress.com/6257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/satjam.wordpress.com/6257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/satjam.wordpress.com/6257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/satjam.wordpress.com/6257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/satjam.wordpress.com/6257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/satjam.wordpress.com/6257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/satjam.wordpress.com/6257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/satjam.wordpress.com/6257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/satjam.wordpress.com/6257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/satjam.wordpress.com/6257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/satjam.wordpress.com/6257/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/satjam.wordpress.com/6257/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/satjam.wordpress.com/6257/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6257&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Kreatives Erinnern</title>
		<link>http://satjam.wordpress.com/2012/02/19/kreatives-erinnern/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 12:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burcado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Sich zu erinnern, rein fragmentarisch – das habe ich in den vergangenen Jahren gespürt – ist immer von tiefer Bedeutung &#8230;<p><a href="http://satjam.wordpress.com/2012/02/19/kreatives-erinnern/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6247&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich zu erinnern, rein fragmentarisch – das habe ich in den vergangenen Jahren gespürt – ist immer von tiefer Bedeutung gewesen, ohne daß ich jedoch den Mut hatte, die eigene Vergangenheit näher anzuschauen &#8211; öffentlich.</p>
<p>Die eigene Vergangenheit, damit meine ich meine erste Liebesgeschichte im zärtlichen und im romantischen Sinn, natürlich auch sexuell, verbunden mit den Lebensbedingungen, die die Liebenden gemeinsam in der Schule erlebten oder getrennt im jeweiligen Elternhaus.</p>
<p><span id="more-6247"></span></p>
<p><em>Kreatives Erinnern</em> ist eine Zeitreise, die mithilfe von unterschiedlichen Kommunikationstechniken relativ genau ist und zugleich subjektiv sein darf. Erst danach beginnt die künstlerische Arbeit des Schreibens, das Verfremden, das Hinzufügen oder das Abstrahieren konkreter Ereignisse.</p>
<p>Weil die Liebesgeschichte fünfzehn Monate dauerte, nicht länger und auch nicht kürzer, stelle ich mir die Frage, was hätten die beiden tun können, um nicht auseinanderzugehen; eine kreative und spirituelle Suche nach den Möglichkeiten von Kontakt und Kommunikation beginnt.</p>
<p>Eine erweiterte Sichtweise – nicht um den geliebten Menschen wiederzugewinnen, sondern ein Zyklus, um das eigene Verständnis von Liebe, Freundschaft und Sexualität zu erweitern, und das neue Wissen mit anderen Menschen zu teilen.</p>
<p>Über Anregungen und einen Austausch freue ich mich jederzeit.</p>
<p>Burcado</p>
<p>PS</p>
<p>Damit dir das Lesen leichter fällt, habe ich einen neuen Blog auf WordPress eingerichtet: <a href="http://androsmaulwurf.wordpress.com/">Andros Maulwurf</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/satjam.wordpress.com/6247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/satjam.wordpress.com/6247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/satjam.wordpress.com/6247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/satjam.wordpress.com/6247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/satjam.wordpress.com/6247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/satjam.wordpress.com/6247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/satjam.wordpress.com/6247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/satjam.wordpress.com/6247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/satjam.wordpress.com/6247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/satjam.wordpress.com/6247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/satjam.wordpress.com/6247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/satjam.wordpress.com/6247/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/satjam.wordpress.com/6247/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/satjam.wordpress.com/6247/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6247&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Burcado</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Schattenleben</title>
		<link>http://satjam.wordpress.com/2012/02/18/schattenleben/</link>
		<comments>http://satjam.wordpress.com/2012/02/18/schattenleben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 11:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burcado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andros Maulwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Eurydike]]></category>
		<category><![CDATA[Prokrustes]]></category>

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		<description><![CDATA[. Bevor das Licht den Westen erreichte Ward Eurydike geschändet War ein Kind noch Prokrustes ihr Vater . Sie war &#8230;<p><a href="http://satjam.wordpress.com/2012/02/18/schattenleben/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6235&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/im-garten-von-prokustes2.jpg"><img class="alignleft  wp-image-6239" title="Im Garten von Prokrustes" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/im-garten-von-prokustes2.jpg?w=529&#038;h=592" alt="" width="529" height="592" /></a></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>Bevor das Licht den Westen erreichte</p>
<p>Ward Eurydike geschändet</p>
<p>War ein Kind noch</p>
<p>Prokrustes ihr Vater</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>Sie war zu klein für sein Bett</p>
<p>So streckte er sie</p>
<p>Und spreizte ihre Beine</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>In der Stunde der Dämmerung</p>
<p>Lebte sie ohne Hände</p>
<p>Dunkle Welt eines Bauernhofes.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/im-garten-von-prokustes2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6239" title="Im Garten von Prokustes2" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/im-garten-von-prokustes2.jpg?w=133&#038;h=150" alt="" width="133" height="150" /></a><em>Im Garten des Prokrustes</em></p>
<p style="text-align:center;">2012</p>
<p style="text-align:center;">Burcado Nowak</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color:#c0c0c0;">&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/576px-jardin_des_tuileries_img_1842.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6240" title="576px-Jardin_des_Tuileries_IMG_1842" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/576px-jardin_des_tuileries_img_1842.jpg?w=112&#038;h=150" alt="" width="112" height="150" /></a>Original:</p>
<p style="text-align:center;"><em>Jardin des Tuileries in the rain</em></p>
<p style="text-align:center;">Photograph: <a title="User:Deror avi" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Deror_avi">Deror avi</a></p>
<p style="text-align:center;">CommonSense &#8211; Wikipedia</p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
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		<title>Die Rache des Gorgonauten</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 13:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burcado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andros Maulwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Januar 1972. In einem Hallenbad, in der Nähe ein kaiserlicher Hafen. Perseus, der den Namen Bjoerc angenommen hat, beobachtet einen &#8230;<p><a href="http://satjam.wordpress.com/2012/02/15/die-rache-des-gorgonauten/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6221&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/die_gorgonen_und_typhoeus.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6225" title="Die_Gorgonen_und_Typhoeus" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/die_gorgonen_und_typhoeus.jpg?w=220&#038;h=300" alt="" width="220" height="300" /></a>Januar 1972. In einem Hallenbad, in der Nähe ein kaiserlicher Hafen. Perseus, der den Namen Bjoerc angenommen hat, beobachtet einen elfjährigen Jungen, der am Rande eines Schwimmbeckens sitzt, jedoch sich nicht traut, etwas zu tun, was der alte Gorgonaut von ihm verlangt. Das Wasser ist drei Meter tief, die Gefühle des Jungen sind aufgewühlt, erschrocken, ängstlich und traurig zugleich, er zieht die Arme um seine Knie, bibbert, weiß nicht, warum er gezwungen wird, etwas gegen seinen Willen zu tun und flieht in eine Traumwelt.</em></p>
<p>Bjoerc konnte sich gut in den Jungen hineinversetzen, und erinnerte sich an den Tag, als er angefangen hatte, bei dem alten Gorgonauten Schwimmunterricht zu nehmen. Der alte Haudegen war geduldig mit ihm, wenn es sich nicht gerade um Bodenturnen oder Übungen am Reck handelte. Focke Hinrichs, so der Name des Sportlehrers, hatte sich trotz seiner Härte etwas Menschliches bewahrt, und im Hallenbad erschien es Bjoerc, als ob ihn die Atmosphäre erfrischen würde, spielerische Lösungen zu finden, wohlwissend, daß die Schüler freiwillig an der Arbeitsgemeinschaft teilnahmen. Vor ein paar Jahren befand sich Bjoerc in der gleichen Situation wie der Junge, der sich an diesem Tag verweigerte, jedenfalls noch. Focke Hinrichs versprach ihm damals eine Tafel Schokolade, wenn er springen würde. Sie waren für kurze Zeit in ein Miteinander gekommen, fern der grauen Turnhalle, die Bjoerc immer noch als schrecklich empfand.</p>
<p><span id="more-6221"></span></p>
<p>Plötzlich fand sich Gernot Raubner, ein junger Gorgonaut, in das Geschehen ein. Bjoerc wunderte sich, warum Focke Hinrichs ein Stück zurückwich, nicht mit seinem Körper, eher emotional. Der Schutzraum, den der alte Lehrer dem jungen Schüler seit einer Viertelstunde gewährte, existierte nicht mehr. In den arroganten Augen Raubners widerspiegelte sich Hass, der sich seit Äonen von Generationen entwickelt hatte; Bjoerc erinnerte sich daran, daß ein Mitschüler mehr über ihn wußte, daß die Eltern des Gorgonauten fanatische Anhänger Hitlers waren, heute noch &#8211; der Vater ein mittelständischer Fabrikant, die Mutter Aufseherin im KZ Esterwegen, damals.</p>
<p>Das, was dann innerhalb von Sekunden geschah, hatte Bjoerc noch nie in seiner Schulzeit erlebt. Daß die Gorgonauten, bis auf wenige Ausnahmen, die Schüler psychisch tyrannisierten, erlebte Bjoerc seit der ersten Klasse; die Gewißheit um den Seelenraub allerdings, den die Gorgonauten stillschweigend durchführten, hatte er noch nicht erlangen, doch die Indizienbeweise häuften sich, seitdem er in der Lage war, bewußter durch das Leben zu gehen und anfing, seinen Willen zu formulieren, immer öfter dem Unterricht fernblieb, indem er Notlügen erfand, und seine Zeit sinnvoller verbrachte, mit Freunden, die mutig genug waren, es ihm gleichzutun.</p>
<p>Bevor der Gorgonaut Hand an das Kind legen konnte, wußte Bjoerc, was geschehen würde. Doch er war gelähmt, um aufschreien zu können, er war eingehüllt in unsichtbare Netze, konnte nicht von der warmen Marmorbank aufspringen, um zu Hilfe zu eilen, näherte sich dennoch, langsam, vorsichtig und zielstrebig, als Gernot Raubner den Körper des Jungen ergriff, konnte nicht „Stop“ rufen, nur noch ein lauter Aufschrei, als der Lehrer den Jungen ins Wasser warf, während der alte Lehrer dabei zu sah. Es war ein Vergehen gegen die körperliche, emotionale und seelische Integrität, vollzogen vor den Augen aller – und es gab nur einen einzigen Menschen, der aufschrie, der aufschreien konnte, weil er seinen Gerechtigkeitssinn bewahrt hatte.</p>
<p>Schon einen Tag später erfuhr Bjoerc von der Rache des Gorgonauten.</p>
<p>„Wenn Sie sich nicht bei Herrn Raubner entschuldigen,“ sagte Edo Wiemken, sein Klassenlehrer, zu ihm, „wird die Schulkonferenz Sie der Schule verweisen.“</p>
<p>Bjoerc war zu rebellisch, als das er wirklich schockiert war. Und doch wunderte er sich über die Macht des Giftzwerges, so der Spitzname Raubners, der sich in dem Geflecht der alten und jungen Lehrer sicher fühlte, wahrscheinlich deswegen, weil im Olymp der Gorgonauten in den späten zwanziger Jahren braune Gesellen zusammenkamen, um die Machtergreifung der Nazis vorzubereiten. Der Täter bereute also nicht seine Missetat, sondern ging zu einem weiteren Angriff über, genau in der Manier, wie es ein paar Jahrzehnte früher üblich war – doch davon wußte Bjoerc an diesem Tag noch nichts. Weil er sich unschuldig fühlte, bat er den Gorgonauten, dessen Vater Nazigeneral war, um ein vertrauliches Gespräch.</p>
<p>„Ich habe aufgeschrien, weil es nicht erlaubt ist, körperliche Gewalt gegen einen Schüler anzuwenden.“</p>
<p>„Darum dreht es sich nicht, denn Sie haben einen Lehrer beleidigt. Es ist das Recht von Herrn Raubner, einen Schulverweis zu verlangen. Sie haben keine Chance, denn kein einziger Lehrer wird auf Ihrer Seite sein, selbst, wenn Sie moralisch im Recht sind. Das Einzige, was Ihnen bleibt, ist eine Entschuldigung.“</p>
<p>Bjoerc schluckte. Er hatte den Gorgonauten Edo Wiemken immer für respektabel gehalten, weil er scheinbar die Würde von allen Schülern achtete. Bjoerc spürte den emotionalen Verrat, den der Klassenlehrer an ihm begangen hatte – und das war weitaus schlimmer, als sich entschuldigen zu müssen.</p>
<p>„Warum besitzt er nicht das Rückgrat, für mich zu kämpfen,“ fragte sich Bjoerc im Stillen und wägte parallel die Alternativen ab, wenn er sich nicht der Gorgonautenmacht beugen würde.</p>
<p>Es blieben ihm bis zum Abitur noch zweieinhalb Jahre des Grauens, ein Zeitraum, der ihm unerträglich lang erschien. Er wußte um andere Lehranstalten, die von Gorgonauten beherrscht wurden, die genauso schlimm waren wie Raubner. Es gab dort keine liberalen Lehrer, die von der Kaste der Gorgonauten geduldet waren, oder die sich noch nicht entschieden hatten, den Kodex der Machtelite konsequent auszuüben. Bjoerc wußte nicht um seine eigentlichen Talente und Fähigkeiten, und ebenso hatte er keine Vorstellung, welchen Beruf er ausüben könne. Das einzig Gewisse, das spürte er intuitiv, war die Notwendigkeit, sich unter Rahmenbedingungen zu entwickeln, die er nicht mochte, jedoch deren Bruchstellen und Nischen er zu nutzen wußte, bislang jedenfalls.</p>
<p>„Sie müssen sich nicht persönlich bei ihm entschuldigen,“ sagte Edo Wiemken, „das möchte ich Ihnen nicht antun. Es wird ausreichen, wenn ich übermittle, daß Sie sich entschuldigt haben. Für einen Moment sah Bjoerc in den Augen seines Klassenlehrers einen Hauch von Mitgefühl – und schloß daraus, daß er sich menschlich wohl nicht ganz getäuscht haben könne. Dennoch schüttelte er den Kopf, und wiederholte den Satz, den er im Hallenbad laut geschrien hatte: „Das kannst du nicht machen, so etwas ist nicht erlaubt.“</p>
<p>„Dafür soll ich mich entschuldigen?“ fuhr Bjoerc nach einer Pause fort, „warum muss er sich nicht entschuldigen? Er ist der Missetäter, er hat einen Jungen ins Wasser geworfen, er hat sich an einem Schüler vergriffen. Er ist derjenige, der von der Schule verwiesen werden muß, selbst wenn er sich öffentlich bei dem Schüler, seinen Mitschülern und seinen Eltern entschuldigen würde. Gernot Raubner ist für mich untragbar, und ich finde, das sollten auch Sie zum Ausdruck bringen, wenn Sie sich nicht auch noch schuldig machen wollen!“</p>
<p>Bjoerc blieb beharrlich, weil er an das Gute von Edo Wiemken glaubte; vielleicht, weil einer seiner Vorfahren Klaus Störtebeker und den Vitalienbrüdern Schutz gewährte, wenn auch zum eigenen Vorteil. Doch in dem Moment, als es um die Grundfesten der Häuptlingsmacht ging, schlug sich Edo Wiemken der Ältere auf die Gegenseite. Bjoerc sah dem Gorgonauten noch einmal in die Augen, sah die eigene Perspektivlosigkeit widergespiegelt und entschloß sich zu sagen, wenn er wirklich keine andere Wahl habe, dann solle es so sein. Bjoerc vermied den Entschuldigungssatz auszusprechen – und Edo Wiemken nötigte ihn nicht, den Satz einzufordern.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/die_gorgonen_und_typhoeus.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6225" title="Die_Gorgonen_und_Typhoeus" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/die_gorgonen_und_typhoeus.jpg?w=110&#038;h=150" alt="" width="110" height="150" /></a><em>Die Gorgonen und Typhoeus</em></p>
<p style="text-align:center;">Gustv Klimt &#8211; 1902</p>
<p style="text-align:center;">CommonSense Wikipedia</p>
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		<title>Andros Maulwurf</title>
		<link>http://satjam.wordpress.com/2012/02/13/andros-maulwurf/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 21:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burcado</dc:creator>
				<category><![CDATA[Andros Maulwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Andromeda]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Perseus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Maulwurf zu sein, jemand, der im Erdreich lebt, im Untergrund, jemand, der selten gesehen wird und dennoch sichtbare Spuren &#8230;<p><a href="http://satjam.wordpress.com/2012/02/13/andros-maulwurf/">Weiterlesen &#187;</a></p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=satjam.wordpress.com&amp;blog=12924066&amp;post=6214&amp;subd=satjam&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/perseus-und-andromeda2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-6216" title="Perseus und Andromeda2" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/perseus-und-andromeda2.jpg?w=242&#038;h=300" alt="" width="242" height="300" /></a>Ein Maulwurf zu sein, jemand, der im Erdreich lebt, im Untergrund, jemand, der selten gesehen wird und dennoch sichtbare Spuren hinterläßt, jemand zu sein, der sein eigenes Leben lebt, genauer, sein eigenes Leben leben möchte; mehr geschützt als verfolgt, das war das Leben meiner Ahnen, meiner Urahnen &#8211; vielleicht, oder auch, um mit realistischen Worten der Wahrheit nahe zu kommen, meine idealisierte Vorstellung eines glücklichen Maulwurflebens, wie ich es gerne hätte, unter Umständen, die mich dazu führten, eine Geschichte zu erzählen, eigentlich eine Liebesgeschichte – eine romantische, die vom lustvollen Verschmelzen zweier Menschen berichten könnte, gäbe es nicht gewisse Widrigkeiten, genau jene, die es mir ratsam erschienen ließen, die Nähe von Mutter Erde für immer zu suchen, komme, was da kommen wolle.</p>
<p><span id="more-6214"></span></p>
<p>Wir schreiben das Jahr 1972, und während viele Menschen glauben, daß gesellschaftlicher Fortschritt in Richtung Humanitas möglich sei, endlich, kann ich mit meiner Großfamilie im Netzwerk unserer Verwandten, zusammen mit den Brüdern und Schwestern der Dachse, Füchse und Biber beobachten, daß der braunrostige Kruppstahl angefangen hat, sich geflechtartig und machtvoll auszudehnen, teils unterirdisch, teils oberirdisch, weitgehend getarnt, nur den Blicken der Verständigen dechiffrierbar. Dort, wo noch gestern ein Paradies meiner Vorfahren war, entstehen auf den Wiesen der Milchkühe neue Ansiedlungen, die tief in die Muttererde getrieben werden, in den Sandboden hinein, dorthin, wo eine unterirdische Burg mit all den vielen Geheimgängen uns vor Erdlingen schützte. Fläche für Fläche wird von Woche zu Woche aufgerissen und es ist erschöpfend, täglich erneut flüchten zu müssen, dreißig Meter im Wettkampf gegen die stählernen Ungeheuer, kaum Zeit, eine neue Heimat zu finden, keine Chance auf Gnade oder eine friedliche Wende, nur zielloses Wühlen, ohne Sinn außer der Flucht und des Überlebens; die Erde in der Tiefe mit Stahlmatten ausgelegt und mit Beton ausgegossen, eine neue Metamorphose der braunen Macht, wie meine Verwandten die Entwicklung zu deuten wissen, die Menschen fürchtend, die über uns herrschen, die als Angestellte der grauen Mächte ihr Handwerk des Mordens gelernt haben.</p>
<p>Für kurze Zeit ein Sprung in die Gegenwart, vielleicht in einen Theatersaal der Friedliebenden; ich, der Maulwurf in der Rolle eines Moderators, eines Souffleurs, eines Totemtiers oder auch der freundliche, sanfte Begleiter, der Kommentator – ein Allround-Maulwurf, dessen Aufgabe es sein wird, Andromeda zu Hilfe zu eilen, nicht der antiken Andromeda, die mit gewisser Leichtigkeit – aus heutiger Sicht – von Perseus in letzter Sekunde vom Fels der Verdammnis befreit wurde; durchaus dramatisch inszeniert, gewiß, gefährliche Momente durchlebend, mit machtvollen Zaubereien versehen, und dennoch die katastrophalen Spätfolgen nicht erkennend, die Medusa als Vorspeise vor den Mündern der machtgeilen Bourgeoisie, während ich darum ringen werde, zusammen mit Perseus, die ewige Andromeda, die erwachende Aphrodite, vor den Vergewaltigern und Schlächtern zu retten.</p>
<p>Kehren wir zurück in das Jahr 1972. Andromedas Vater, wohl um 1930 geboren, kein Kriegsteilnehmer, kein Mörder, doch ein Herrscher, ein kleiner Autokrat mit gewissen unnatürlichen Färbungen der Hirnwendungen, mittlerweile höfischer Adel eines wohlsituierten Unternehmens, ein Bäuchling, zivilgesellschaftlich veranlagt, sich seiner Karriere erfreuend, standesbewußt denkend und fühlend, ebenfalls ein Gesell des Stahlgeflechts mit aufliegendem Eigenheim, modern, eine fast gleichaltrige Untertanin, auch Frau und Mutter, nicht vergleichbar mit der Ursache des Streites, den Kassiopeia vom Zaume brach, eher streng, häuslich, diszipliniert, die Rute der gemeinsamen Kinder.</p>
<p>Es war Perseus, der die Geschichte ins Rollen brachte; diesmal jung, ein freiheitsliebender Rebell, zwar noch nicht mit dem Blick fürs Ganze, doch impulsiv genug, um die grauen Eminenzen der Lokalzeitungen und der Lehranstalten für einen Moment zu erschrecken, aufschreiend, wild und irgendwie gefährlich, mehr unbewußt als zielstrebig, begehrend eine Gespielin suchend, ohne im Geringsten zu ahnen, wie stark er mit dem alten Stahlgeflecht verbunden war, karmischer Gefangener eines braunen Fluchs.</p>
<p>Obwohl es Perseus Vater war, der mich mit giftigen Schwaden eines Rasenmähers töten wollte, eine Denkweise, die auch nach 1945 weiterlebte, nahm ich den Hilfeschrei seines Sohnes wahr. So eilte ich zu Perseus, der seine unschuldige Liebe gab, seine Lust und seine Begierde, um zu erfreuen, erfreut zu werden und die Welt zu verändern. Ich mochte vor allem die Schwingungen seiner Musik, Prog-Rock genannt und sah die feinen Risse, die die Bässe seiner neuen Stereoanlage in den untersten Schichten des Flachdachhauses entstehen ließen.</p>
<p>Perseus war ahnungslos, um es freundlich auszudrücken, als er Andromeda im Spätsommer 1971 begegnete; fast spöttisch könnte ich sagen, der Jüngling war nicht aufgeklärt und übte sich im Spagat zwischen Begierde und Verklemmtheit.</p>
<p>Winter 1972. Das Spiel beginnt.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/perseus-und-andromeda2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6216" title="Perseus und Andromeda2" src="http://satjam.files.wordpress.com/2012/02/perseus-und-andromeda2.jpg?w=121&#038;h=150" alt="" width="121" height="150" /></a><em>Perseus und Andromeda</em></p>
<p style="text-align:center;">Giuseppe Cesaris (1568 &#8211; 1640)</p>
<p style="text-align:center;">CommonSense</p>
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		<title>Kommunikation.11</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 22:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burcado</dc:creator>
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